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Der nächste Schritt zur Tradition: Zweiter Absolventenempfang der ASAA 2004

„Erst“ der zweite Absolventenempfang, oder „schon“ der zweite? Wann eine Veranstaltungsreihe als Tradition gewertet werden kann, ist nicht festgelegt – aber der Grundstein für eine hoffentlich lange Tradition ist gelegt:

Im April lud die American Studies Alumni Association die Absolventinnen und Absolventen des Sommersemesters 2003 sowie des Wintersemesters 2003/2004 ein, einen feierlichen Abschluss ihres Amerikanistikstudiums zu erleben. Dieses Jahr fand der Empfang in den Räumlichkeiten des Zeitgeschichtlichen Forums statt.  
   
In Vertretung des Direktors des Zeitgeschichtlichen Forums übernahm ASAA-Mitglied Yvonne Walter die Rolle als Gastgeberin für rund 30 Absolventen und ihre Gäste, viele Mitarbeiter des Instituts und natürlich andere ASAA-Mitglieder. Das US-Generalkonsulat trug nicht nur mit erneutem Sponsoring zur musikalischen Untermalung bei: Generalkonsul Fletcher Burton gab den Absolventen seine besten Glückwünsche mit auf den Weg. Damit verband er die Hoffnung, dass die neuen Alumni anderen helfen könnten, „die Amerikaner“ besser zu verstehen. Prof. Anne Koenen, amtierende Direktorin des Instituts für Amerikanistik, erläuterte die besondere Bedeutung, die Alumni für ihre Universität haben können. Auch die Alumni kamen zu Wort: Aus ihrem gemeinsam verfassten Grußwort klang eine Mischung aus Erleichterung und Wehmut über den Abschluss und den meist anstehenden Fortgang aus Leipzig.

Gemeinsam mit dem Vorstand der ASAA überreichte Prof. Keil anschließend den Absolventen ihre Urkunden. Wie im letzten Jahr stieß dabei das Verlesen der Magisterarbeitstitel auf großes Interesse, zeigte sich doch, dass die Amerikanistik extrem breite Themenfelder für Magisterarbeiten bietet: Von historischen bis wirtschaftlichen, von kulturellen bis zu politischen Themen war alles vertreten, was in Amerikanistik-Abschlussarbeiten eingehend behandelt werden kann.

Aber es ging nicht nur um akademische Leistungen: Viele Eltern und Freunde nutzten die Gelegenheit, die Dozentinnen und Dozenten, die sie bisher nur aus den Berichten der Studierenden kannten, persönlich kennen zu lernen. Und selbst unter den Absolventen waren einige, die erst beim Empfang „alte Bekannte“ wieder trafen, die nun auch ihren Abschluss erreicht hatten – hier zeigt sich, dass die ASAA mit dem Gedanken der Vernetzung auf dem richtigen Weg ist, aber auch noch viel vor sich hat.

Die ASAA wünscht der „Class of 2003/2004“ alles Gute!